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Ad Vanderveen

 

Ad Vanderveen
Als der holländische Singer/Songwriter AD VANDERVEEn Ende 2002 sein bereits 8. Album "The Moment That Matters" Blue Rose anbot, da war sich das Label zunächst nicht sicher, ob man es auf Blue Rose veröffentlichen sollte. Nicht etwa, weil es qualitativ nicht den Vorstellungen entsprach. Im Gegenteil, das Label war geradezu begeistert von den 10 Songs, von denen jeder einzelne grossartige Musik vermittelte. Auch nicht seine Herkunft, die es schwer machen würde, amerikanische Rootsrock-Musik zu verkaufen. Es war vielmehr die Stimme, der Sound, die Arrangements, die so sehr an Neil Young erinnerten, dass man sich fragen musste, ob hier nicht Plagiatsvorwürfe auf das Label niederprasseln würden. Doch für die Stimme konnte er nichts, und da ihnen Vanderveens Songs mehr am Herzen lagen als eventuelle Verspottungen, veröffentlichte Blue Rose "The Moment That Matter" im Februar 2003. Der Erfolg gab ihnen recht - alte und neue Fans waren begeistert. Auch die Presse zeigte sich angetan, so schrieb das "Good Times"-Magazin: "Melancholische Poesie von beeindruckender Schönheit dominiert auf den akustischen Stücken, bei den elektifizierten Nummern gibt Vanderveen spannungsreich Gas, lässt dezent eine innere Verbundenheit zum Grunge erkennen und überzeugt ebenfalls. Den Namen Ad Vanderveen sollte man sich merken."
Ein knappes Jahr später erschien "Late Bloomer", eine Best Of-Compilation, die mit 17 Songs einen interessanten Querschnitt seines Schaffens zeigte: intimer, gefühlvoller Rock bis hin zum stampfenden, krachenden rock & Roll.
"Fields Of Plenty"  erschien 2005 auf dem holländischen Label Sonic Rendezvous, die 13 Stücke waren meist nur mit akustischer Gitarre eingespielt worden.
Vanderveens neuestes Album "Cloud Of Unknowing" geht wieder in die Richtung von "The Moment That Matters", obwohl der Sound-Teppich der Songs durchweg wesentlich sanfter klingt als bei den Vorgängeralben. Eingespielt wurde das Album, das die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen Vanderveens in den letzten beiden Jahren widerspiegelt, mit Kersten de Ligny (Vocals), Arwen Linnemann (Bass) und Roel Overduin (Drums) und 11 neue Stücke enthält, die mit zum Besten gehören, was der Holländer mit kanadischen Wurzeln bisher geschrieben hat. Da mischen sich akustische Songs mit elektrischen, und vor allem bei den bis zu 8 Minuten ausufernden Songs werden durch nicht enden wollende Gitarrenimprovisationen Spannungsbögen geschaffen, die sich von Song zu Song ziehen und die dennoch nie zum Rock`n`Roll-Kracher mutieren, sondern sich immer in einer überaus harmonisch-relaxten Stimmung bewegen. 

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