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Abi Wallenstein

 

Abi Wallenstein
Abi Wallenstein (* 8. Dezember 1945 in Jerusalem) ist ein deutscher Blues-Interpret (Gitarre und Gesang). Seit 1960 lebt er in Deutschland, zunächst in Nordrhein-Westfalen, seit Mitte der 60er Jahre in Hamburg.
Man bezeichnet ihn als "Vater der Hamburger Blues-Szene" und "lebende Legende des Blues". Bekannt ist Abi Wallenstein für seinen ureigenen Picking Style, seiner einzigartigen Open Tuning-Gitarrenstimmung seiner Gitarre und seine authentisch Blues-Stimme.
Wallenstein feierte im Jahr 2006 vierzigjähriges Bühnenjubiläum. Blues-Interpret auf der Bühne ist er seit 1966, seitdem spielte er in etlichen Bands und zusammen mit bekannten Musikern wie Joja Wendt, Vince Weber, Inga Rumpf, Axel Zwingenberger, Tom Shaka. Abi war auf etlichen Blues- und Boogie-Festivals, wie zum Beispiel dem Ascona Jazz Festeval und Monoply (Italien), dem Lahnstein SFB Blues Festival sowie Festivals in Auriac, Chedigny und St. Aignan (Frankreich), Wien und Wels (Österreich), in Olstyn und Torun (Polen) zu Gast. Für Musiker wie Joe Cocker, Christie Moore, Fats Domino, Robben Ford und Johnny Winter trat er erfolgreich als Support auf.
Er hat zahlreiche LPs mit namhaften Bands und mehrere CDs unter eigenem Namen veröffentlicht. Seine beiden CDs "Step in Time" und "Blues Culture" wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Abi Wallenstein spielt bis heute aktiv in ständig wechselnden Formationen, wobei er sich auch nicht scheut, bei Stadtfesten Strassenmusik zu machen. Unter anderem spielt er heute in der Band "Blues Culture" mit Steve Baker (Mundharmonika, Hindergrundgesang) und Martin Röttger (Cajon, Percussion). Auch mit Prof. Washboard (Waschbrett, Drums, Percussion) sowie dem Kieler Bluesmusiker Georg Schröder (Piano) und Marc Breitfeder (Mundharmonika) tritt und trat er auf.
Im Dezember 2001 trat Abi Wallenstein mit zwei Freunden anlässlich einer Weihnachtsfeier in der legendären Hamburger Übernachtungsstätte Pis As in der Neustädter Str. 31a auf. Das Publikum bestand ausschliesslich aus Hamburger Obdachlosen, denen Wallenstein mit dem Auftritt eine Freude machen wollte, ohne dafür Gage zu verlangen. Es war ein Gratisauftritt, bei dem Blues und Hip Hop-Musik in sehr spezieller und kunstvoller Weise miteinander verbunden wurden, mit sehr grossem Zuspruch aus dem etwa 100 Menschen umfassenden Publikum.
Im Jahre 2004 wurde ihm zusammen mit Steve Baker das Ravensburger Kupferle verliehen     
 

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