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Grisha Goryachev

 

Grisha Goryachev
Der in St. Petersburg geborene Grisha Goryachev ist bekannt für seine aussergewöhnliche Sensibilität und virtuose Technik. Dies gilt sowohl für die Klassik als auch für den Flamenco. Er ist weltweit einer der wenigen Gitarristen, die die Tradition der Flamenco-Gitarre als Solokonzertinstrument in der Nachfolge legendärer Flamencomeister wie Ramon Montoya und Sabicas.
Grisha Goryachev begann mit 6 Jahren Gitarre zu spielen und wurde zunächst von seinm Vater Dimitry, einem anerkannten Gitarrenpädagogen, ausgebildet. Er debütierte bereits mit 9 Jahren und spielte dann als "Wunderkind" in renommierten Konzertsälen in St. Petersburg, Moskau, Minsk, Riga und anderen Städten der damaligen Sowjetunion. Ausserdem trat er regelmässig im sowjetischen Fernsehn und Radio auf und es erschienen Artikel über ihn in zahlreichen Zeitschriften. Mit 13 nahm er am TV-Marathon St. Petersburg teil, der in über hundert Ländern ausgestrahlt wurde.
1991 erhielt er den "Danny Kaye International Childrens Award" in Den Haag, einem von der UNICEF gesponsorten Wettbewerb für Musiker aller Instrumente mit Teilnehmern aus 26 Ländern. Im selben Jahr trat er in der UN-Zentrale in New York und später auf königliche Eindladung in Skandinavien auf. 1993 wurde er ausgewählt, seine Heimatstadt St. Petersburg auf dem Jerusalem-Festival zu vertreten.
1994 konzertierte er auf Einladung von Vladimir Spivakov beim Festival International de Colmar zum Gedenken an Andres Segovia.
Nach einer Tournee in Spanien wurde Goryachev eingeladen, für Paco de Lucia zu spielen, der sich daraufhin persönlich für sein Künstlervisum für die USA einsetzte.
Seither setzt sich sein lebenslange "Liebesgeschichte" fort. Gleichzeit hat er auch die Beziehung zur klassischen Gitarrre intensiviert. Sein Repertoire enthält nun Solostücke für klassische Gitarre, Kammermusik, Orchesterkonzerte und mehr als 6 Stunden Flamencosolostücke von Komponisten wie Paco de Lucia, Vicente Amigo, Manolo Sanlucar, Rafael Riqueni und anderen. Da der grösste Teil des Flamencorepertoires nicht in Noten veröffentlicht ist, hat er diese Musik dann nur über das Gehör von Aufnahmen abgehört.
Grisha hält ältere Flamencomeisterwerke am Leben, indem er sie in Konzerten spielt. So bringt er dem Publikum viele der besten Kompositionen, die der Flamenco zu bieten hat, zu Gehör.
Und anstatt die Stücke einfach nur nachszuspielen, schafft er eigene Interpretationen dieser Meisterwerke, indem er Dynamik und Klangfarben der klassischen Gitarre integriert.
Im Mai 2005 erhilet Grisha Goryachev einen Spezialpreis für die beste Interpretation spanischer Musik zum VI International Classical Guitar Competition "Julian Arcas" in Almeria. Als Gewinner dieses Preises spielte er dann Konzerte beim Festival de Música Espanola de Cádiz und beim Festival de Música de Jimena de la Frontera.
Er erhielt seinen Bachelor, Master und Doctor of Musicla Arts am New England Conservatory of Music Boston, wo er beim berühmten Virtuosen Eliot Fisk sutdierte.
2006 war Grisha einer der 30, die zum Fellow beim renommierten Paul & Daisy Soros Fellowship wegen seiner aussergewöhnlichen Leistungen auf seinem Gebiet ernannt wurden.
Er sieht es als seine Aufgabe an, jungen Generationen die Schönheit der klassischen Gitarre und der Flamencogitarre nahezubringen. Deswegen verbindet er Konzerttourneen immer mit Musikvermittlungsaktivitäten wie Konzerten und Workshops in Schulen.
Grishas Youtube-Videos erreichten mehr als 2 Millionen Klicks und viele positive Kommentare. Er hat zwei CD`s veröffentlicht: "Alma Flamenca" und "Homenaje A Sabicas" 

http://www.grishaguitar.com/